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Anlagenbau-Rechner

Aktualisiert 18.09.2026

Rechner für Einsparungen durch Rücklauftemperatur-Absenkung am Kühlwasser des Kältesatzes – Hubhöhe, kW & jährliche Energie

Schätzen Sie die Einsparung der Kältemaschinen-Verdichterleistung durch niedrigere Kühlwasser-Eintrittstemperatur. Grundlage sind die gemessene Ausgangsleistung und ein am Standort validierter Prozentwert je Grad.

Live-BerechnungRechenweg sichtbarPrivat im Browser

Eingaben

Ergebnisse

Eingesparte Leistung 8,00 kW
Neue Kälteanlagenleistung 392,00 kW
Jährlich eingesparte Energie 40000 kWh
Jährlicher Wert $4000
Weitere Aktionen

Geteilte Links öffnen dieselben Eingaben erneut. Letzte und gespeicherte Berechnungen bleiben in diesem Browser, solange die Websitedaten nicht gelöscht werden.

Formel

eingespart kW=Pbasis×ΔT×Einsparfaktor.

Deine Berechnung Schritt für Schritt

Diese Schritte verwenden die aktuell eingegebenen Werte, damit sich das Ergebnis unabhängig prüfen lässt.

  1. 1.Linearer Einsparanteil = 2,000 °C × 1,000%/°C ÷ 100 = 0,02000.
  2. 2.Eingesparte Verdichterleistung = 400,00 × 0,02000 = 8,000 kW.
  3. 3.Überschlägige neue Kühlerleistung = 400,00 − 8,000 = 392,000 kW.
  4. 4.Jährlich eingesparte Energie = 8,000 × 5000 = 40000,0 kWh; Wert = $4000,00.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Mess- oder Auslegungswerte in den neben den Feldern angegebenen Einheiten ein.
  2. Prüfe die Live-Ergebnisse und die eingesetzten Rechenschritte, bevor du die Schätzung verwendest.
  3. Prüfe die Annahmen unten und wechsle zu einem verwandten Rechner, wenn die nächste technische Entscheidung ein anderes Modell benötigt.

Rechenbeispiel

Eine 400-kW-Kältemaschine mit validiertem Effekt von 1 %/°C und einer Absenkung um 2 °C ergibt eine geschätzte Verdichtereinsparung von 8 kW.

Annahmen und Grenzen

  • Mehrverbrauch von Kühlturmventilator und Pumpen ist separat zu bewerten. Eine niedrigere Kühlwassertemperatur senkt nicht automatisch die gesamte Anlagenleistung in kW.
  • Die minimale Kühlwasser-Temperatur und die zulässige Hubhöhe laut Herstellerangaben sind einzuhalten.
  • Der Prozentwert je Grad ist eine lokal bzw. am Standort validierte Reaktion und kein allgemeingültiges lineares Gesetz für große Absenkungen.

Ergebnis richtig einordnen

Behandle das Hauptergebnis als technischen Screening-Wert und nutze die zusätzlichen Ergebnisse, um Größenordnung, Energie- oder Betriebsauswirkungen zu verstehen. Prüfe Messdaten vor Ort, Gerätegrenzen und geltende Normen, bevor du Auslegung oder Regelung änderst.

Typische Fragen aus dem Engineering

Warum wird der Einsparfaktor eingegeben und nicht fest hinterlegt?

Die Reaktion der Kältemaschine auf die Kühlwasser-Eintrittstemperatur hängt von Maschinentyp, Teillast und Hubhöhe ab. Laut ASHRAE sind bei kälterem Kühlwasser deutliche Verdichtereinsparungen möglich. Für diese Vorabschätzung sollte jedoch ein am Standort validierter oder vom Hersteller abgeleiteter Prozentwert je Grad verwendet werden.

Lässt sich mit niedrigerer Kühlwassertemperatur immer die Gesamtenergie der Anlage senken?

Nein. Kälteres Kühlwasser verringert zwar die Hubhöhe der Kältemaschine, kann aber mehr Leistung für den Kühlturmventilator oder einen anderen Pumpenbetrieb erfordern. Die hier gezeigte Verdichtereinsparung ist daher mit den Mehrverbräuchen von Kühlturm und Pumpen zu vergleichen, um das Anlagenoptimum zu finden.

Warum wird eine Absenkung abgelehnt, die rechnerisch mehr als die Ausgangsleistung der Kältemaschine einspart?

Das lineare Modell mit Prozentwert je Grad gilt nur als lokale Vorabschätzung. Erreicht oder überschreitet ΔT × Einsparfaktor 100 %, ist die Extrapolation physikalisch nicht sinnvoll. Dies zeigt an, dass Faktor bzw. Absenkung außerhalb des vertretbaren Bereichs liegen.

Berechnung fortsetzen

Nutze den nächsten Rechner im selben Engineering-Ablauf, statt die Suche neu zu beginnen.

Methodik. MAXScanner zeigt die maßgebliche Formel, Eingabewerte und Rechenergebnisse, damit die Schätzung nachvollziehbar bleibt. Der Rechner ist ein Screening-Werkzeug; Annahmen und gerätespezifische Grenzen bleiben Teil der technischen Prüfung.