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Anlagenbau-Rechner

Aktualisiert 18.09.2026

Rechner für Druckluftsystem-Wirkungsgrad – Nutzluftleistung vs. elektrische kW

Schätzen Sie die einfache Druck-Volumenstrom-Leistung am Verbrauchspunkt aus freiem Luftvolumenstrom und Druck, vergleichen Sie diese mit der gemessenen elektrischen Leistungsaufnahme und ermitteln Sie einen transparenten Systemwirkungsgrad-Indikator.

Live-BerechnungRechenweg sichtbarPrivat im Browser

Eingaben

Ergebnisse

Leitungsvolumenstrom 1,26 m³/min
Druck-Volumenstrom-Leistung 14,75 kW
Screening-Effizienz 19,7%
Spezifische Leistung 7,50 kW/(m³/min)
Weitere Aktionen

Geteilte Links öffnen dieselben Eingaben erneut. Letzte und gespeicherte Berechnungen bleiben in diesem Browser, solange die Websitedaten nicht gelöscht werden.

Formel

Qleitung = Qfrei × Patm / Pabs; Pdruck ≈ pÜberdruck × Qleitung; ηscreen = Pdruck / Pelektrisch.

Deine Berechnung Schritt für Schritt

Diese Schritte verwenden die aktuell eingegebenen Werte, damit sich das Ergebnis unabhängig prüfen lässt.

  1. 1.Absoluter Leitungsdruck = 7,000 + 1,013 = 8,0130 bar abs.
  2. 2.Volumen im Leitungszustand = 10,000 × 1,013 ÷ 8,0130 = 1,26420 m³/min.
  3. 3.Vereinfachte Druck-Volumenstrom-Leistung = 7,000 bar × 10⁵ Pa/bar × (1,26420 ÷ 60) m³/s ÷ 1000 = 14,7489 kW.
  4. 4.Screening-Kennzahl = 14,7489 ÷ 75,000 × 100 = 19,665%; spezifische Leistung = 7,5000 kW/(m³/min Freiluft).

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Mess- oder Auslegungswerte in den neben den Feldern angegebenen Einheiten ein.
  2. Prüfe die Live-Ergebnisse und die eingesetzten Rechenschritte, bevor du die Schätzung verwendest.
  3. Prüfe die Annahmen unten und wechsle zu einem verwandten Rechner, wenn die nächste technische Entscheidung ein anderes Modell benötigt.

Rechenbeispiel

Das Ergebnis macht die große Umwandlungslücke zwischen elektrischer Leistungsaufnahme und nutzbarer Druck-Volumenstrom-Leistung sichtbar, ohne sie als exergetischen Wirkungsgrad des Kompressors darzustellen.

Annahmen und Grenzen

  • Verwendet ein einfaches Druck-Volumen-Leistungsscreening, keinen reversiblen isothermen bzw. exergetischen Wirkungsgrad.
  • Volumenstrom und Druck müssen an einer konsistenten Systemgrenze gemessen werden.

Ergebnis richtig einordnen

Behandle das Hauptergebnis als technischen Screening-Wert und nutze die zusätzlichen Ergebnisse, um Größenordnung, Energie- oder Betriebsauswirkungen zu verstehen. Prüfe Messdaten vor Ort, Gerätegrenzen und geltende Normen, bevor du Auslegung oder Regelung änderst.

Typische Fragen aus dem Engineering

Was bedeutet „Druck-Volumenstrom-Leistung“ hier?

Gemeint ist die einfache mechanische Leistung p·Qist, die sich aus Leitungsdruck und tatsächlichem Volumenstrom ergibt. Es handelt sich um einen transparenten Screening-Indikator, nicht um den reversiblen isothermen Verdichtungs- bzw. Exergiewirkungsgrad des Kompressors.

Warum wird der Freiluftstrom zuerst in den Leitungsvolumenstrom umgerechnet?

Der tatsächliche Volumenstrom im unter Druck stehenden System ist geringer als der entsprechende Freiluftstrom. Deshalb wird mit dem absoluten Druck skaliert, bevor p·Q an der Verbrauchsstelle berechnet wird.

Wie sollte dieser Wirkungsgrad genutzt werden?

Er eignet sich als konsistenter Trend- bzw. Vergleichsindikator, wenn Volumenstrom, Druck und elektrische Leistung an übereinstimmenden Grenzen gemessen werden. Für den thermodynamischen Verdichterwirkungsgrad ist ein Modell auf Basis der Verdichtungsarbeit, der Eintrittsbedingungen und der Stufen zu verwenden.

Berechnung fortsetzen

Nutze den nächsten Rechner im selben Engineering-Ablauf, statt die Suche neu zu beginnen.

Methodik. MAXScanner zeigt die maßgebliche Formel, Eingabewerte und Rechenergebnisse, damit die Schätzung nachvollziehbar bleibt. Der Rechner ist ein Screening-Werkzeug; Annahmen und gerätespezifische Grenzen bleiben Teil der technischen Prüfung.