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Anlagenbau-Rechner

Aktualisiert 18.09.2026

Drosselverlustrechner für Pumpen – Ventilförderhöhe, verlorene kW & Potenzial für Frequenzumrichter

Die hydraulische Leistung berechnen, die an einem Drosselventil aus Durchfluss und überschüssiger Förderhöhe verloren geht, die zugehörige elektrische Leistungsaufnahme abschätzen und das jährliche Energiekosten-Einsparpotenzial hochrechnen.

Live-BerechnungRechenweg sichtbarPrivat im Browser

Eingaben

Ergebnisse

Hydraulische Drosselverluste 9,81 kW
Zugehörige elektrische Aufnahmeleistung 14,21 kW
Jährliches Energieeinsparpotenzial 85275 kWh
Jährliches Kosteneinsparpotenzial $8528
Weitere Aktionen

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Formel

Phyd=ρgQΔH; Pelec=Phyd/(ηPumpe×ηMotor).

Deine Berechnung Schritt für Schritt

Diese Schritte verwenden die aktuell eingegebenen Werte, damit sich das Ergebnis unabhängig prüfen lässt.

  1. 1.Durchfluss umrechnen: 50,000 L/s ÷ 1000 = 0,050000 m³/s.
  2. 2.Hydraulischer Ventilverlust = ρgQΔH = 1000,00 × 9,80665 × 0,050000 × 20,00 ÷ 1000 = 9,8066 kW.
  3. 3.Äquivalente elektrische Aufnahmeleistung = 9,8066 ÷ (75,00 %/100) ÷ (92,00 %/100) = 14,2125 kW.
  4. 4.Jährliches Vorauswahl-Einsparpotenzial = 14,2125 × 6000 = 85275,2 kWh; Wert = $8527,52.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Mess- oder Auslegungswerte in den neben den Feldern angegebenen Einheiten ein.
  2. Prüfe die Live-Ergebnisse und die eingesetzten Rechenschritte, bevor du die Schätzung verwendest.
  3. Prüfe die Annahmen unten und wechsle zu einem verwandten Rechner, wenn die nächste technische Entscheidung ein anderes Modell benötigt.

Rechenbeispiel

Bei 50 l/s und 20 m überschüssiger Ventilförderhöhe gehen hydraulisch etwa 9,8 kW verloren, noch bevor Pumpen- und Motorwirkungsgrad berücksichtigt werden.

Annahmen und Grenzen

  • Diese Berechnung isoliert die überschüssige Drosselförderhöhe; eine Nachrüstung mit Frequenzumrichter muss anhand des gesamten Systems und der Pumpenkennlinien geprüft werden.
  • Mindestdrehzahl, statische Förderhöhe, Regelbarkeit, Motorkühlung und prozesstechnische Vorgaben können die Einsparung begrenzen.
  • Bei wesentlicher statischer Förderhöhe keine vereinfachte Abschätzung mit der dritten Potenz des Durchflusses an die Stelle eines Vergleichs von Anlagenkennlinie und Lastprofil setzen.

Ergebnis richtig einordnen

Behandle das Hauptergebnis als technischen Screening-Wert und nutze die zusätzlichen Ergebnisse, um Größenordnung, Energie- oder Betriebsauswirkungen zu verstehen. Prüfe Messdaten vor Ort, Gerätegrenzen und geltende Normen, bevor du Auslegung oder Regelung änderst.

Typische Fragen aus dem Engineering

Was genau ist die „überschüssige Ventilförderhöhe“ in diesem Rechner?

Sie ist der Druckhöhenanteil, der beim aktuellen Durchfluss absichtlich über das Drosselventil abgebaut wird. Der hydraulische Verlust ρgQΔH ist real, doch die erreichbare elektrische Einsparung durch Frequenzumrichter oder Laufradbeschneidung hängt von der gesamten Pumpen- und Anlagenkennlinie ab.

Warum kann ich hier die Einsparung durch einen Frequenzumrichter nicht über die dritte Potenz des Durchflussverhältnisses abschätzen?

Die Kubikregel gilt sauber nur für dynamisch ähnliche Drehzahländerungen bei Anlagen mit vernachlässigbarer statischer Förderhöhe. Reale Pumpensysteme haben oft eine erhebliche statische Förderhöhe. Für eine belastbare Schätzung einer Frequenzumrichter-Nachrüstung sind daher ein Lastprofil und ein Modell der Anlagenkennlinie erforderlich.

Warum werden die hydraulischen Verluste des Ventils durch den Pumpen- und Motorwirkungsgrad geteilt?

Das Ventil baut hydraulische Leistung im Fluid ab. Um diesen hydraulischen Verlust zu decken, war vorgelagert eine größere Wellen- bzw. Netzleistung nötig. Die Division durch Pumpen- und Motorwirkungsgrad ergibt daher ein überschlägiges Äquivalent der elektrischen Leistungsaufnahme, aber keine Garantie für eine tatsächliche Einsparung nach einer Nachrüstung.

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Methodik. MAXScanner zeigt die maßgebliche Formel, Eingabewerte und Rechenergebnisse, damit die Schätzung nachvollziehbar bleibt. Der Rechner ist ein Screening-Werkzeug; Annahmen und gerätespezifische Grenzen bleiben Teil der technischen Prüfung.